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Schwarzwälder Original


Christof Nitz und Anja Herzog besuchen die Firma Faller Konfitürenmanufaktur in Utzenfeld


Der Besuch der Firma Faller war für Christof Nitz und Anja Herzog ein Muss unter den Besuchen der kleinen und mittelständischen Firmen im Oberen Wiesental.


Die Firma Faller-Konfitüren entstand bereits im Jahr 2013. Die Großeltern des heutigen Inhabers kochten von den abgegebenen Beeren, die von den Menschen im „Tal“ gesammelt wurden, die ersten Marmeladen. Großmutter Therese kochte Marmelade und Großvater Alfred verkaufte sie an die umliegenden Gasthöfe. Als 1991 Enkel Thomas Faller das damals bereits einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zählende Unternehmen mit Standort in Schönau übernahm, wurde es am alten Standort schon recht eng. In 2007 begann dann die systematische Umsiedlung nach Utzenfeld. Dort hatte man ein größeres Gebäude gekauft und entsprechend umgebaut. Die Firmenphilosophie des Inhabers hat es den beiden Landtagskandidaten besonders angetan. Vorwiegend heimische Früchte , die auch heute noch in handwerklicher Tradition im Kupferkessel per Hand gerührt werden. Diese Art der Herstellung kommt bei den Kunden, vom Endverbraucher, über Hotels, Einzelhandel, Krankenhäuser etc. sehr gut an.


Mittlerweile sind in der Konfitürenmanufaktur ca. 90 Mitarbeiter beschäftigt.

Ein Café wurde angegliedert, ebenso ein „Lädele“. Besuchergruppen sind immer willkommen.

„Leider“, so Thomas Faller im Gespräch mit den Kandidaten, „hat Corona große Narben verursacht.“ Der Absatz an Hotels, der natürlich einen großen Anteil ausmachte, ist praktisch zum Erliegen gekommen. Café und Lädele sind ebenfalls geschlossen und Besuchergruppen müssen natürlich derzeit ebenfalls „draußen bleiben“. Ein großer Teil der Belegschaft musste in Kurzarbeit geschickt werden.


Trotzdem schaut Thomas Faller optimistisch in die Zukunft und hofft, dem Nachwuchs, der bereits im Betrieb tätig ist, eines Tages ein „bestelltes Haus“ übergeben zu können.

Christof Nitz und Anja Herzog wünschen Thomas Faller weiterhin viel Kraft und hoffen, dass er weiterhin zukunftsorientierter Arbeitgeber für seine Mitarbeiter bleiben kann.


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