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  • Stephan S.

Ein Tag in Schopfheim

Im Zuge der Landkreis-Tour der CDU Landtagskandidaten, besuchten Christof Nitz und Anja Herzog auch Schopfheim – den ehemaligen Wohn- und Arbeitsort von Christof Nitz.

Der Besuch stand ganz unter dem Motto Altenbetreuung, denn bei einem gemütlichen, aber dennoch Corona konformen Treffen wurden die Kandidaten, zusammen mit Vertretern der Schopfheimer CDU Fraktion, von Martin Mybes (Leiter des Dietrich-Bonhoeffer-Hauses), Pia Maria Späth (Leiterin Curare) sowie Stefan Schmidt (Leiter des Georg-Reinhardt-Haus) in Empfang genommen.


Die drei Einrichtungsleiter gewährten den Anwesenden einen eindrücklichen Einblick in ihr Geschäft und erklärten wo die Schwierigkeiten liegen.

Eine Besonderheit der drei Einrichtungen ist es, sich bewusst im ländlichen Raum zu bewegen, denn leider ist es keine Seltenheit, dass pflegebedürftige Menschen im Alter einen Platz in einem Pflegeheim bekommen, der weiter weg von seinem ursprünglichen Wohnort liegt. Dies belaste viele Menschen, denn abgesehen von der neuen Wohnsituation müsse man sich dann auch an ein neues Umfeld gewöhnen, weit von der eigenen Familie entfernt.


Außerdem möchte man sich, neben der stationären Behandlung, auch ambulant ausrichten. Hierzu wird und wurde auch bereits fleißig gebaut und neue Konzepte erschaffen.

Eines davon entsteht gerade im alten Eisweiher: eine Wohnform zwischen dem ambulanten und stationärem Modell. Eine betreute Wohngemeinschaft soll es den Bewohnern ermöglichen, sich falls nötig an den ambulanten Dienst zu wenden und dennoch eigenständig zu wohnen. Dabei teilen sich die Bewohner der Senioren-Wohngemeinschaft einen gemeinsamen Wohn- und Essbereich sowie einen gemeinsamen Garten und Terrasse.


Ein solches Projekt ist nahezu einzigartig in Baden-Württemberg und erfordert viel Mut und Motivation der Leiter. Denn es werden viele Bewilligungen und Genehmigungen anfallen, welche nicht leicht einzuholen sind. Leider habe man bereits weniger positive Erfahrungen mit Politikern und Behörden gemacht, denn viele Vorstöße werden ohne Begründung abgelehnt und nicht diskutiert. Bei vielen Anträgen stützte man sich sogar auf Vorlagen aus anderen Bundesländern.

„Die mangelnde Kooperation der Behörden erstaunt mich ungemein und ist aus meiner Sicht unverständlich“, so Christof Nitz. Aus seinen Erfahrungen in der Kommunalpolitik konnte er auch hier nützliche Ratschläge geben, und versicherte den drei Leitern in Kontakt zu bleiben. Denn die Ideen und Vorhaben von Herrn Mybes, Frau Späth und Herrn Schmidt seien allesamt sehr nützlich und sehr bereichernd für unsere Region.


Den Abend ließ man im Anschluss bei einem gemeinsamen Abendessen im Gasthaus Adler ausklingen.



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